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SC Kleinhänchen - SV Gnaschwitz-Doberschau II. 2:5 (0:3)

  • Martin Nowakowski
  • Fußball

Am letzten Spieltag für unsere Zweite ging es nach Kleinhänchen. Nach einer sehr guten ersten Hälfte, guten ersten 15 Minuten in Hälfte zwei verloren unsere Chemiker nach einer wetterbedingten Unterbrechung etwas den Faden, fuhren aber einen verdienten Sieg ein.

Tore: 0:1 12. Min. Brenzel (VL Ziller S.)

0:2 31. Min. Ziller S. (VL Ziller I.)

0:3 33. Min. Schur (VL Ziller S.)

0:4 54. Min. Schur (VL Reichelt)

1:4 63. Min. Oliver Schmidt

2:4 83. Min. Markus Bresan

2:5 87. Min. Eckehart Mittmann (ET)

Wechsel: 30. Min. Ziller I. für Schubert

46. Min. Töppel für Hahn

75. Min. Hahn für Ziller S.

Das Spiel gegen den SC Kleinhänchen war eines der besseren der Saison 14/15, zugleich aber auch Spiegelbild, was die Fehler betrifft. Positiv war ein über weite Strecken gutes Kurzpassspiel, viel Aufwand und zumindest über 60 Minuten hohe Konzentration. Zwar ließen Paul Schur, Heiko Hahn, Stephan Ziller und andere Chancen liegen, allerdings blieben dieses Mal alle ruhiger und kombinierten weiter. Das Tor zum 0:3 erfolgte über viele Stationen und war das Highlight des Spiels, weil es einfach gut gemacht war. Die Abwehrkette machte ebenfalls ein sehr souveränes Spiel. Wenn gefordert waren alle vier immer auf dem Posten und lösten die Situationen oftmals per kurzem Zuspiel, statt zum langen Ball zu greifen.
Negativ fiel auf, dass nach der zweiten Pause die Konzentration nachließ und die Laufarbeit abnahm. Postwendend erhielten die Chemiker dafür die Quittung. Zudem war zu sehen, dass einige Akteure weiterhin nicht über 90. Minuten gehen können, da es an Fitness fehlt.
Mit diesem Sieg machte unsere Zweite den dritten Tabellenplatz fest! Für die erste Saison ein grandioser Erfolg. Nichtsdestoweniger muss die Mannschaft in einigen Bereichen härter an sich arbeiten, denn in jedem Spiel gab es mindestens 15 schlechte Minuten. Schaltet die Zweite dies ab, spielt sie einen schönen, ansehnlichen und auch erfolgreichen Fußball. In diesem Sinne Glückwunsch an die Mannschaft.
Etwa zeitgleich machte auch unsere Erste mit einem 0:2 Erfolg gegen Cunewalde den Klassenerhalt fix. Glückwunsch auch an dieser Stelle.

[Anmerkung: Der Spielbericht wird etwas vage, da es keine Aufzeichnungen gibt und der Trainer selbst spielte.] Ein Blick auf die Aufstellung zeigt: Der Trainer rotierte wieder kräftig durch. Er selbst ging in das Gehäuse und hielt dieses Mal 90 Minuten durch. Vor ihm die Abwehrkette aus der letzten Woche mit Hans, Winkler, Pexa und Jursch. Auf der Doppelsechs das Duo-Infernale Reichelt/Brenzel. Die Außenbahnen bekleideten auf rechts Karsten Schubert und links Stephan Ziller. Im Sturm lief Jungspund Paul Schur mit dem alten Herren Heiko Hahn auf. Der Matchplan blieb im mit dem aus der letzten Woche identisch: hohes Pressing, hohe Abwehrkette und Spielaufbau über die Außenbahnen. Letzterer Punkte entwickelte sich durch zu passive Gastgeber jedoch deutlich anders.

Etwas verspätet pfiff Schiedsrichter Christoph Zillger die Partie an. Unsere Zweite zeigte sofort, wer das Spiel machen wollte: der SV Gnaschwitz-Doberschau. Bei anfangs schwüler Hitze ließen die Chemiker den Ball gut laufen, was auch durch den tief stehenden Gegner erleichtert wurde. Die Angriffe trugen die Chemiker allerdings nur die ersten fünf Minuten über die Außen nach vorn, bis völlig ersichtlich wurde, dass der SC Kleinhänchen das Zentrum völlig verwaisen ließ und Andreas Reichelt und Benny Brenzel riesige freie Räume vor und hinter sich hatten. Regelmäßig kippte einer der beiden ab um sich das Spielgerät abzuholen und anschließend, oftmals ohne Druck, nach vorn zu treiben. Unsere Zweite kam auf diese Art und Weise schnell vor das Tor, war aber anfangs beim Abschluss zu unkonzentriert. Die Kleinhächener agierten nur mit Langholz nach vorn, fanden aber in der gut organisierten Abwehr ihren Meister. In der circa zehnten Minute ging Stephan Ziller in den Strafraum und konnte nur per Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte der sonst so sichere Andreas Pexa nicht, sondern traf nur den rechten Pfosten. Die Mannschaft zeigte sich unbeeindruckt und machte weiter wie gehabt. Die langen Bälle fing die Abwehr ab, verarbeitete diese und baute das Spiel auf. Insbesondere die linke Seite mit Jursch/Ziller erwies sich als guter Offensivposten. Unterstützend ging einer der beiden Sechser hin, sodass viele Situationen per Kurzpassspiel aufgelöst wurden. Nach einem Eckball(!) von Stephan Ziller nahm Benny Brenzel in der 13. Minute maß und schoss das überfällige 0:1. Die Gnaschwitzer kamen zu weiteren Chancen, verzogen aber und kreierten dadurch viele Eckbälle und Abstöße. Der SC Kleinhänchen fand offensiv kaum statt, sodass Martin Nowakowski nur lange Bälle abfangen musste. In der 30. Minute wechselten die Chemiker erstmals. Für Karsten Schubert kam Ingo Ziller, der sich sogleich mustergültig einfügte: Er legte eine Minute später seinem Bruder Stephan das 0:2 auf. In der 33. Minute die beste Szene des Spiels. Der Ball kreiste in den Doberschauer Reihen über zahlreiche Stationen nach vorn, ehe Stephan Ziller den Ball erhielt und den besser postierten Paul Schur sah, der zum 0:3 einnetzte. So ging es auch in die Pause.

In der Halbzeit wechselten die Chemiker nochmals. Für Heiko Hahn kam Martin Töppel in das Spiel. Die Zweite machte so weiter, wie sie aufgehört hatte und riss das Spiel sofort wieder an sich. Erneut erspielte sich die Nowakowski-Elf Chancen, blieb aber noch zu unkonzentriert. In der 54. Minute schlug Hans eine Flanke aus dem Halbfeld, die Andreas Reichelt kontrollierte und auf Paul Schur durchsteckt: 0:4. Aufgrund des Gewitters folgte danach eine 10-15 minütige Spielunterbrechung. Als die Spieler wieder auf den Rasen kamen, war es erheblich kälter und der Untergrund nass. Die Gastgeber veränderten ihr Spiel marginal, hatten nun aber durch schnelle aufsetzende Bälle einige Möglichkeiten. Die Gnaschwitzer brachte die zweite Pause aus dem Takt, sodass sie nun oftmals hinterher liefen. Die Staffelungen stimmten nicht mehr, die Laufbereitschaft ließ nach und generell spielten die Chemiker schlechter. In der 63. Minuten konnten Ingo Ziller und Hans keinen Zugriff auf Oliver Schmidt entwickeln, zudem stand auch Andreas Reichelt auf dem falschen Bein, sodass der SC´ler aus kurzem Winkel aus 6m zum 1:4 einschoss. Der Treffer rüttelte die Gnaschwitzer etwas wach und insbesondere Martin Töppel sorgte durch sein schnelles (Direkt-)Spiel für viel Gefahr. Die Chancenverwertung war aber wieder großes Manko. „Töppi“ erhielt den Ball auf halblinks und leitete schnell per Pass in die Tiefe auf Paul Schur weiter, der jedoch völlig frei stehend vor dem Hüter verzog. Die veränderten Witterungsbedingungen machten auf beiden Seiten den Akteuren zu schaffen, da immer wieder Bälle durchrutschten. In der 83. Minute verwandelte Markus Bresan einen solchen Ball zum 2:4. Die Gäste waren nun etwas geschockt und verunsichert. Nach einer weiteren Hereingabe der Kleinhänchener versuchte Hans zu klären, verpasste aber den Ball und Martin Nowakowski rettete auf der Linie. Im Gegenzug machte es der SC besser. Andreas Reichelt spielte auf Paul Schur, welcher weiter auf Martin Töppel leiten wollte, dort aber nur Eckehart Mittmann fand, der zum 2:5 vollendete. Somit endete auch eine unterhaltsame Partie.

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