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Kaltes Wasser ...

  • Veit Barthel
  • Fußball

Das Wasser war doch äußerst kalt – jedenfalls im übertragenen Sinne. Als nämlich unsere neue C-Jugend den Schritt ging (oder eben den Sprung) und vor den Ferien mit den ersten Testspielen auf Großfeld begann. Das war alternativlos, schließlich beginnt man im Alter von 12-13 Jahren mit Fußball auf den ganz großen Plätzen – und das gestaltete sich zumindest vom Ergebnis her am Anfang gar nicht erfolgreich. Und so gab es noch vor den Ferien auch gegen die Sportfreunde von der Wilthener Anfield Road eine ziemliche „Klatsche“ auf dem heimischen Kunstrasen.

Soviel zur Vorgeschichte – der erste Sonntag nach den Ferien sollte sich gänzlich anders gestalten, als erwartet. Erstes Punktspiel der neuen Saison der Kreisliga Staffel I im Landkreis Bautzen. Und die Jungs um den unermüdlichen Kapitän und Antreiber im Mittelfeld, Kurt Fischer, hatten sich viel vorgenommen. Neben ihm als 6er lief aufgrund der Verletzung von Linus Fremder überraschend sein Cousin Erik Fischer auf – und das erwies sich als echter Glücksgriff. Erik – wie immer sehr engagiert, lauf- und kampfstark – nach einer guten ersten Viertelstunde der Chemiker mit viel Ballbesitz, aber ohne zwingende Chancen - bereits in der 16. Minute eben dieser Erik mit einer perfekt getimten Flanke von rechts an den kurzen Pfosten. Und da steht Connor Bittner genau an der richtigen Stelle – wo ein Mittelstürmer eben stehen muss – Kopfball, Tor, 0:1 für die Gäste! Und der Jubel der nicht weit mitgereisten Gästefans war kaum verhallt, da packte Bruno Paul bereits 2 Minuten später einen seiner genialen Momente aus und zauberte einen Steilpass auf den pfeilschnellen Nico aus dem Fußgelenk. Alles weitere ging für die gute Abwehr der Post-Germanen zu schnell – unten rechts, erneut nichts zu halten für den Keeper der Hausherren, es stand 2:0 für die Gäste.
Die zweite Hälfte sah eine wütend immer wieder angreifende Heimmannschaft, deren Bemühungen kurz vor Schluss doch noch mit dem Anschlusstreffer belohnt wurden. Ein weiterer Treffer von Post/Germania wurde wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt – sehr zum Ärger aller Heimfans! Ansonsten hielt die Abwehr um die beiden routinierten Innenverteidiger Schiemann und Dörndorfer den ersten Sieg im ersten Spiel fest – ein jederzeit sicherer Hüter Ole Hartmann war da, wenn man ihn brauchte und verleiht der gesamten Mannschaft mit seiner Präsenz auf dem Platz viel Sicherheit. Und so schwang sich die gesamte Truppe mit 3 Punkten aus dem ersten Spiel auf die Fahrräder, um sich bei viel Mittagssonne auf den Weg nach Hause zu machen – so kann es weiter gehen…
Die Chemiker treten am nächsten Wochenende Sonntag 19.09. um 10 Uhr zum Heimspiel gegen die Spielgemeinschaft aus Baruth/Gebelzig/Hochkirch an und hoffen erneut auf viele Zuschauer. Die Sportfreunde der Post/Germania müssen auswärts beim SV Oberland/Spree ran. Viel Erfolg allen Sportfreunden!

 Text: Marcus Dorndörfer

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